Zentrum

Angebot

Die Zentren des Diamantweg-Buddhismus der Karma-Kagyü-Linie stehen allen Interessierten offen und bieten ein breites und authentisches Angebot an Meditationen, Vorträge & Kursen an.

Wer sich nach einem ersten Reinschnuppern weiter für den Diamantweg interessiert, besucht am besten die Vorträge im Zentrum (Dienstags), um mit der buddhistischen Sichtweise, Philosophie und Meditation vertrauter zu werden.

Weiter finden sich in den Zentren Buddhistische Bücher, Meditationstexte und -tools, DVD/Videos und Vorträge auf CDs zum Kaufen oder Ausleihen. Für die Ausleihe bezahlen Nicht-Vereinsmitglieder ein Depot, das bei der Rückgabe zurückgegeben wird; zusätzlich kostet die Ausleihe eine kleine Gebühr, die für den Kauf (oder Ersatz) neuer Bücher verwendet wird.

Finanzierung

Das Zentrum bzw. der Verein finanziert sich über die Mitgliedsbeiträge, Veranstaltungen und übrige Zuwendungen/Spenden. Wer das Zentrum finanziell und ideell unterstützen möchte, kann dem Verein jederzeit als förderndes Mitglied beitreten. Eine Mitgliedschaft im Verein ist freiwillig und nicht Voraussetzung, um an den Zentrumsaktivitäten teilzunehmen. Der Vereinsbeitritt erfolgt durch eine mündliche oder schriftliche Beitrittsbekundung sowie die Überweisung des Mitgliedsbeitrages.

Verein

Das Buddhistische Zentrum Basel der Karma Kagyü Linie ist als Verein organisiert (Karma Kagyü Verein Basel). Alle Mitarbeit im Zentrum sowie im Verein erfolgt ehrenamtlich, aus Idealismus und Freundschaft heraus. Jeder, der Lust hat sich einzubringen, ist herzlich willkommen. Seit 1995 besteht der Verein in der heutigen Form; die erste Meditationsgruppe gab es jedoch bereits in den frühen 80er Jahren.

Organisatorisches

Jeden ersten Donnerstag (Ausnahmen vorbehalten) im Monat findet um 19.30 h unsere Zentrums-Organisation-Sitzung statt, “Gemeinsam-Nützlich-Sein”, für Alle, die sich im Zentrum einbringen wollen. Hier erfährt man was, wann und wie im und ums Zentrum geschieht. Jede und Jeder, der Interesse hat, ist herzlich willkommen.

Geschichte

1983
Lama Ole besucht Basel auf Einladung von Freunden: Eine 1. Gruppe entsteht.

1983-1988
Der Meditationsraum ist zuerst in einer Privatwohnung, später in gemieteten Räumen, schliesslich entsteht das erste bewohnte Zentrum in einer Wohnung mit 3 Personen.

1988
Gründung des Vereins „Karma Dorje Ling“ (ab 1990 „Karma Kagyü Verein Basel“).

1989
Nach intensiver Suche wird ein geräumiges Zentrum in einem historischen Gebäude in Dornach bei Basel gefunden: mit 5 BewohnerInnen und Platz für grössere Kurse (ca. 100).

1991
Lopön Tsetchu Rinpoche gibt die Einweihung auf die 84 Mahasiddhas und Mahakala im Zentrum, gibt Grosse Siegel Belehrungen und verkündet, „ … dass Lama Ole eine Aktivitätsausstrahlung von Karmapa sei“ …, was alle sehr freute und seine Position für den Laien-Verwirklicher-Diamantweg enorm stärkte. Ebenfalls besucht Jamgon Kongtrul Rinpoche in diesem Jahr das Zentrum und gibt einen Vortrag in Basel.

1993
Grosser 4-Tageskurs mit Lopön Tsetchu Rinpoche, Lama Ole Nydahl und Hannah Nydahl in Basel: Einweihungen (u.a. Guru Rinpoche) und Belehrungen; ein besonders inspirierendes Ereignis, diese Lehrer zusammen zu erleben.

1994
Nach einem längeren Klärungsprozess über Ausrichtung und Stil (tibetisch-monastisch oder westlich lebensnah an Laienlehrern orientiert) entstehen zwei unterschiedlichen Angebote für Basel.
Bezug einer Zentrumswohnung (3 BewohnerInnen) in der Mitte der Stadt; nach einer Stabilisierung verbunden mit einem starken Wachstum nimmt der Wunsch nach einem eigenen Zentrumshaus zu.

2002
Nach mehreren Anläufen sind wir überglücklich: Wir haben im Herzen der Stadt ein passendes Zentrumshaus im Eigentum (5 Wohnungen) mit Garten für den Weisheitsstupa (von Lopön Tsetchu Rinpoche) gefunden. Der Umbau beginnt …

2004
Umzug der Stupa an die Laufenstrasse.

2005
Lama Ole gibt einen Wochenendkurs in Basel über Milarepa „Die Sicht des Verwirklichers“ und erläutert sehr inspirierend seine „Diamantgesänge“. Das Zusammensein mit Lama Ole im Zentrum und den vielen Gästen von überall ist ein sehr starkes bleibendes Erlebnis.

Das Zentrum heute:
Zur Zeit wohnen 5 Personen im Zentrum. Mit seinen ca. 50 Mitgliedern und weiteren Interessierten bietet es im Verbund mit den anderen Schweizer Zentren ein willkommenes und regelmässig genutztes Angebot.